Koaleszenz-Membran-Filter

 
  • Kontinuierliche Trennung aller Flüssigkeiten aus Gasen durch hydrophobe oder oleophobe Membran
  • Optimaler Schutz Analysator = geringere Wartungskosten und Ausfallzeiten
  • Geeignet für den Schutz ihres ppb bis % Analysators
  • Geringer Druckabfall über die Membran


Die Koaleszenz-Membran-Filter-Kombination wurde entwickelt, um mitgerissene Flüssigkeits- und Feststoffpartikel aus Gasströmen für unterschiedlichste Anwendungen abzuscheiden und derart die Verunreinigung oder Beschädigung von Analysatoren und anderer Komponenten der Probensysteme zu verhindern.

Der Koaleszenz-Membran-Kombinationsfilter wird üblicherweise vor dem Analysegerät oder der zu schützenden Komponente eingebaut. Eine Vorfiltration, die das Volumen im Probensystem vergrößert, mehr Raum für die Installation benötigt und darüber hinaus ein höheres Risiko für Leckagen mit sich bringt, ist nicht mehr erforderlich (kleineres Totvolumen).

Der Filter besteht aus einem Edelstahlgehäuse mit einer flüssigkeitsabweisenden Membrane, die durch eine Sintermetallscheibe im Probenausgang des Filtergehäuses mechanisch fixiert wird. Die Gasprobe gelangt durch den Gaseingang in das Gehäuse und wird direkt über ein Koaleszenzfilterelement geleitet. Der Koaleszenzfilter hält alle Partikel zurück, scheidet kontinuierlich Flüssigkeitströpfchen ab (Tröpfchensperre) und schützt so die Membran optimal. Anschließend wird der Gasstrom in den oberen Teil des Filters geleitet. Hier findet an der Membran eine Aufteilung des durch den Koaleszenzfilter vorgereinigten Gasstroms in einen Tangentialgasstrom und einen Probengasstrom statt. Während der Probengasstrom die Membran passiert und über den Probengasausgang des Membranfilters dem Analysator zugeführt wird, streicht der Tangentialgasstrom an der Membran vorbei. An der Membranunterseite zurückgehaltene submikrongroße Tröpfchen werden von der Tangentialströmung zum Bypass abtransportiert (Selbstreinigungseffekt).

Die äußerst inerte Membran wird für die meisten Anwendungen mit Prozessflüssigkeiten, mit Ausnahme von Fluorwasserstoffsäure, empfohlen und auf Grund ihrer äußerst geringen Absorption auch für Analysatoren im ppb- bzw. ppm-Spurenbereich eingesetzt. Die mikroskopisch kleinen Poren der Membran gestatten Gasmolekülen ungehindert zu passieren und lassen die Gaszusammensetzung unverändert, wohingegen Aerosoltröpfchen auf Grund ihrer Größe die Membran nicht durchdringen. Die Membran ist äußerst resistent und langlebig, gleichzeitig aber sehr weich und biegsam. Die Konstruktion des Filterkopfes ermöglicht einen schnellen und einfachen Membranwechsel ohne Werkzeug. Ein Wandmontagewinkel aus Edelstahl (optional) mit Schnellspannvorrichtung erlaubt eine Befestigung des Filters in jede Montagerichtung.

Es sind zwei verschiedene Membranen erhältlich, eine hydrophobe Membrane zur Separation von Wassertropfen und eine oleophobe Membrane, um ölhaltige Medien abzuscheiden.

In Abhängigkeit von dem zu filtrierenden Messgas, kann das Gehäuse mit Viton®- oder PTFE-O-Ringen geliefert werden.


Auswahl des richtigen Membrantyps

Generell sollte der zu filtrierende Probengasstrom den zulässigen Membrandurchflusswert nicht überschreiten. Zur Auswahl der richtigen Membrane ist es erforderlich, die abzuscheidenden Medien zu bestimmen. Die hydrophobe Membrane ist zur Flüssigkeitströpfchenabscheidung (auch für saure und basische wässrige Medien) einzusetzen, während die oleophobe Membrane zur Abscheidung von Kohlenwasserstoffen und ölhaltigen Flüssigkeiten (Alkohole, Lösemittel, usw.) zu wählen ist.

Der Druck auf der Bypass-Ausgangsseite sollte zu keinem Zeitpunkt den Probengasdruck unterschreiten. Prinzipiell sollte der Probengasdruck immer höher sein als der Druckabfall an der Membrane. Bei bereits vorhandener Vorfiltration (tröpfchenfreies und partikelfreies Probengas), kann auch der einstufige Membran-Filter eingesetzt werden.


cmc Instruments ist Hersteller einer großen Produktpalette an Gasgeneratoren für Stickstoff (Membran und PSA), Wasserstoff, Null-Luft, FT-IR-Spülgas und TOC-Gas. Anwendungen sind zu finden in LC-MS Laboren, GC Laboren, FT-IR Spektroskopie, Gesamtkohlenwasserstoffanalyse (THC), Inertisierung, Spülen von Gloveboxen und vieles mehr.


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