WearSens® - ein neuer Ansatz zur Schadensprävention für Getriebe und Lager, online und kontinuierlich

Condition Monitoring System, Oil Condition Monitoring, Oil Condition Monitor, Gearbox Damage Prevention, Bearing Failure, Wear Detection



Quelle: Wintus, Wind Turbine Specialists, Aichtal, Germany, WC 03034 2003
 
  • Extrem Frühzeitige Erkennung von Veränderungen am System Öl-Maschine
  • Warnung bevor der Schaden eintritt
  • Verschleißbegrenzungsreglung möglich
  • Zustandsorientierte Wartung
  • Additivabbau detektierbar
  • Einfache Nachrüstung
  • Patentiertes Messverfahren

WearSens® - ideal in der Fehlerfrüherkennung, detektiert Veränderungen an der Maschine von Beginn an - frühzeitig und lange bevor sich ein Schaden ankündigt.




WearSens® Sensor
  Mögliche Anwendungsbereiche sind:

  • Windkraftanlagen, inklusive Offshore
  • Ölgeschmierte Turbinen
  • Analyse der Schmierstoffperformance
  • Testprüfstände für Automobil- und Marinebereich

WearSens® erkennt Änderungen an der Maschine von Beginn an - frühzeitig lange bevor sich ein Schaden ankündigt. Im Gegensatz zu Systemen wie Schwingungsanalyse, Ölpartikelzähler und Filtersysteme, die erst nach Schadenseintritt Veränderungen feststellen.

cmc Instruments hat zusammen mit seinen Kooperationspartnern aus der Hochschule und der Industrie ein umfassendes Knowhow über die frühe Erkennung von möglichen Schadenszuständen entwickelt. Eine hohe Werkstoffbeanspruchung und ein Werkstoffversagen bei zyklischer Wälzbelastung, die aus einer oberflächennahe Schädigung von Wälzlagern, die aus dem Tribokontakt hervorgehen, führt zur Bildung von ersten Haarrissen gefolgt von einer Versprödung durch Wasserstoffaufnahme, was auf eingedrungene Schmierstoffbestandteile hinweist. Dies sind Schädigungen verursacht durch die Schwingungskorrosion, die sich durch hohe interkristalline Sprödbruchanteile und der Bildung von ersten Mikro-Pittings zeigt.




Ausgedehntes System von Korrosionsermüdungsrissen in einem Rollenlager aus einem Industriegetriebe
  Frühzeitige Lagerschäden in Industriegetrieben gehen meist als Folge von Schwingungsbeanspruchung von mischreibungsinduzierten Anrissen an Laufbahnoberflächen aus [1].

Die Früherkennung von kritischen Schmierölzuständen erlaubt vorbeugende Wartungsmaßnahmen am Getriebe, noch bevor ein Schaden eintritt.

Frühausfälle von Wälzlagern in Windenergieanlagen durch Oberflächenrissbildung und anschließender Schwingungsrisskorrosion stellen ein technisches Problem dar, das zu unnötigen Stillstandszeiten und teilweise aufwändigen Reparaturen führt. Offshore-Turbinen können die Situation noch verschärfen. Das Sensorsystem WearSens® hilft mit, kritische Betriebszustände rechtzeitig zu erkennen und Abhilfemassnahmen einzuleiten.

Das patentierte Messverfahren (Patentnr.: EP 2 163 887 B1, Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung physikalischer Grössen in Fluiden sowie deren Verwendung) vereint eine ausgezeichnete, hohe Empfindlichkeit mit geringem Rauschen und einem breiten Messbereich.

Die elektrische Leitfähigkeit von Öl ist sehr gering. Allerdings besteht die Möglichkeit mit dem WearSens® bis auf 0,1pS/m hochgenau und temperaturkompensiert die Leitfähigkeit des Öls - unter Berücksichtigung unbekannter und wechselnder Menge an Verunreinigungen - zu messen.

Mit dem web basierten, dezentralen Monitoringsystem ist es möglich aus der Ferne - oder an schwer zugänglichen Orten - die Anlagen zu überwachen. Messergebnisse werden mittels eingebauter LAN, WLAN oder serieller Schnittstelle übertragen.

Das WearSens® Sensorsystem wurde in Zusammenarbeit mit der Kompetenzplattform "Zentrum für strategischen Korrosionsschutz" (Prof. Dr.-Ing. Kuipers) der Fachhochschule Südwestfalen entwickelt.



Berater für Tribologie, Schmierungstechnik etc., Prof. Dr. rer. nat. habil. Jürgen Gegner,
Institut für Werkstofftechnik, Universität Siegen.





Downloads

 WearSens® (Datenblatt)
 WearSens® (Poster)



[1] Gegner, J.: Tribological Aspects of Rolling Bearing Failures. In: Kuo, C.-H. (Hrsg.), Tribology - Lubricants and Lubrication, Chap. 2, InTech, Rijeka/Kroatien, 2011, S. 33-94 (kostenloser Download)

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